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Aktuelles und Termine

Nächste Sitzung der Verbandsversammlung

Die nächste Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Abwasserreinigung Balingen findet am Mittwoch, 29.11.2017 17.00 Uhr auf der Kläranlage Balingen, im Sitzungssaal des Zweckverbandes, Mühlhalde 3, 72336 Balingen statt.

Die öffentliche Tagesordnung wird rechtzeitig bekannt gegeben.  

Die interessierte Bevölkerung ist zu dieser Sitzung recht herzlich eingeladen.

 

PRESSEBERICHT zur Sitzung des Zweckverbandes Abwasserreinigung Balingen am 19. Juli 2017

Haushaltsplan 2017 wird vom Regierungspräsidium bestätigt

Die Haushaltssatzung sowie der Haushaltsplan 2017 des Zweckverbandes Abwasserreinigung Balingen wurden vom Regierungspräsidium Tübingen genehmigt. Die Aufsichtsbehörde hat bestätigt, dass die rechtlichen Vorgaben eingehalten werden.

Der Haushaltsplan sieht für das laufende Jahr 2017 eine Kreditaufnahme von 250.000 € für verschiedene Investitionen vor. An Verpflichtungsermächtigungen, die die Folgejahre betreffen, sind 285.000 € eingeplant.

Insgesamt sind in 2017 Einnahmen und Ausgaben von rund je 4,3 Mio. € vorgesehen. Die Verbandsumlage, die die am Verband beteiligten Gemeinden und Städte tragen, bleibt stabil.

Rechnungsabschluss 2016 steht – Jahr verlief planmäßig

Beim Zweckverband Abwasserreinigung Balingen verlief das Rechnungsjahr 2016 weitestgehend planmäßig. Diese positive Nachricht konnte Verbandsrechner Jürgen Eberle den Verbandsvertretern vermelden.

Über den aktuellen Betriebsablauf und die wesentlichen Vorgänge wird die Verbandsversammlung regelmäßig während des Jahres unterrichtet. Nun ging es noch um die formale Feststellung des Rechnungsabschlusses 2016.

Die Betriebskostenumlage wurde auf rund 1,615 Mio. € festgesetzt. Sie blieb unter dem Planansatz. Prozentual wird die Umlage zu 76,7 % auf Balingen, 8,1 % auf Geislingen, 7,3 % auf Dotternhausen, 4,7 % auf Albstadt-Laufen und zu 3,3 % auf Dormettingen verteilt. Die Einnahmen und Ausgaben des Verwaltungshaushalts lagen in 2016 bei 2,705 Mio. €. Die Personalausgaben schlugen mit rund 587.000 € zu Buche, für Unterhaltungsmaßnahmen fielen 246.000 € an Kosten an, für den laufenden Betrieb und die Bewirtschaftung 755.000 €. Die an das Land zu entrichtende Abwasserabgabe kann voraussichtlich vollständig mit Maßnahmen zur Fremdwasserreduzierung und Kanalsanierungen in den Verbandsgemeinden verrechnet werden.  

Die Investitionsumlage des Verbandes lag 2016 bei rund 774.000 €. Investiert wurde insbesondere in die Erweiterung des Betriebsgebäudes der Kläranlage, den Ausbau der Hofflächen, die Kranbahn in der Rechenhalle und die Modernisierung von Regenüberlaufbecken. Der Schuldenstand des Verbandes ist in 2016 geringfügig auf 2,184 Mio. € gesunken. Eine beherrschbare Größe, wie Verbandsrechner Jürgen Eberle meint, die Spielraum für neue, notwendige Investitionen lasse.

Regenüberlaufbecken Ostdorf-Süd, L 365 wird modernisiert – Abflusssteuerung wird eingebaut

Das Regenüberlaufbecken 10, Ostdorf-Süd, L 365 wird mit einer Abflusssteuerung ausgestattet. Der Ablauf Richtung Kläranlage wird damit auf 10 Liter pro Sekunde gedrosselt.

Die Verbandsversammlung ermächtigte den Verbandsvorsitzenden Reitemann die notwendigen Aufträge nach vorheriger Ausschreibung zu vergeben. Die Vergabeentscheidungen sollen dann in der nächsten Sitzung Ende des Jahres bekannt gegeben werden.

Vorgesehen ist diese Maßnahme schon seit Längerem. Sie musste jedoch immer wieder verschoben werden. Das Landratsamt hat der Verschiebung durch Fristverlängerung zugestimmt. Nun soll die Maßnahme noch in diesem Jahr durchgeführt und abgeschlossen werden. 70.000 € sind dafür eingeplant. Vorgesehen ist eine Abflusssteuerung mit elektrisch betriebenem Drosselschieber, die notwendigen Messgeräte werden im Becken installiert. So können die Betriebsdaten des Regenüberlaufbeckens protokolliert werden. Dafür ist eine Verlegung der Stromzuleitung zum Regenüberlaufbecken erforderlich. 

Kläranlage wird künftig mit Ökostrom versorgt – Beitrag zum Klimaschutz

Ab 2018 soll die Kläranlage des Zweckverbandes Abwasserreinigung Balingen mit Ökostrom versorgt werden. Dies ist ein Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende, betonte Verbandsvorsitzender Helmut Reitemann.

Die Verbandsversammlung hat beschlossen, für das kommende Jahr einen neuen Stromliefervertrag auf der Basis eines Ökostromtarifs abzuschließen. Der von den Stadtwerken angebotene Tarif “Ökostrom NaturEnergie“ stammt zu 100% aus Wasserkraft und wird überwiegend am Hochrhein produziert. Er entwickelt keine CO2-Emissionen und produziert keine nuklearen Abfälle.

Die jährliche finanzielle Mehrbelastung für den Zweckverband liegt zwischen 1.800 € und 2.400 €. In 2016 bezog die Kläranlage von den Stadtwerken 604.051 kWh Strom. 

Die nächste Sitzung der Verbandsversammlung findet am Mittwoch, 29. November 2017 statt.  

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind wie immer recht herzlich dazu eingeladen. Die einzelnen Tagesordnungspunkte können rechtzeitig vor der Sitzung dem Kreisamtsblatt entnommen werden. Ebenso nachzulesen sind sie im Internet auf der Homepage des Zweckverbandes www.klaeranlage-balingen.de.

 

PRESSEBERICHT zur Sitzung des Zweckverbandes Abwasserreinigung Balingen am 6. April 2017

Notwendige Sanierung: Verbandsvertreter besichtigen Nachklärbecken 

Im Rahmen der jüngsten Sitzung des Zweckverbandsabwasserreinigung Balingen besichtigten die Vertreter des Verbandes zunächst das derzeit leere, zur Sanierung anstehende Nachklärbecken. Vor Ort erläutert Herr Joachim Hölle vom Ingenieurbüro Götzelmann, das den Verband in allen technischen Angelegenheiten berät, die geplanten Maßnahmen und zeigte die offensichtlichen Schäden, insbesondere am Beton, die zur zwingenden Sanierung des Nachklärbeckens führen. Es wird mit Sanierungskosten von 60.000 bis 70.000 € gerechnet. Diese Aufwendungen sind im Haushalt 2017 berücksichtigt. Bereits im vergangenen Jahr war die Betonsanierung am Nachklärbecken vorgesehen, musste aber aus witterungsbedingten und betriebstechnischen Gründen verschoben werden. Im Moment ist nur das andere, zweite Nachklärbecken in Betrieb.

 

Aktuelles aus dem Betriebsbericht 2016 

Mehr Abwasser, viel Eigenstrom, gute Reinigungsleistung der Kläranlage   

2016 war aus Sicht der Abwasserreinigung im Vergleich zum Vorjahr ein relativ nasses Jahr. Allerdings gab es im Herbst / Winter eine sehr lange Trockenperiode. Trockenes Wetter und gleichzeitig niedrige Abwassertemperaturen führten zu erheblichen Belastungen im Kläranlagenbetrieb, insbesondere in der biologischen Reinigungsstufe. 

Genau dies im Auge zu behalten, sei Aufgabe und Ziel der nächsten Jahre, betonte Herr Hölle in seinem Bericht zum Betriebsjahr 2016. In Anbetracht des Alters bestimmter Anlagenteile ist damit die Revision der biologischen Stufe der Kläranlage gemeint – mit Gebläse, Belüftungseinrichtungen und Belebungsbecken samt Mess- und Steuertechnik. 

Im vergangenen Jahr erhöhte sich die behandelte Abwassermenge - ein Plus von 21 % gegenüber dem trockenen Jahr 2015. Insgesamt wurden im Verlauf 2016 in der Balinger Anlage rund 9,7 Mio. Kubikmeter Abwasser gereinigt. Es handelt sich dabei um die Abwassermenge, die aus den Mitgliedsgemeinden Balingen, Geislingen, Dotternhausen, Dormettingen und Albstadt-Laufen zur Kläranlage fließt. 

Im Betriebsbericht 2016 machte Ingenieur Joachim Hölle deutlich, wie sich die Witterungsverhältnisse im Detail auf den Kläranlagenbetrieb und die Reinigungsleistung auswirken. Insbesondere ist dabei auch der Fremdwasseranteil ein Thema, der durch die relativ feuchte Witterung auf 68,7% angestiegen ist. Dass die Maßnahmen und Bemühungen zur Reduzierung der Fremdwasserzuläufe in das Verbandsnetz weiterverfolgt werden müssen, darin sind sich alle Mitglieder und Verantwortlichen einig.  

Der Einsatz an Chemikalien ist trotz gestiegener Abwassermenge in etwa gleich geblieben. Die Kosten für Chemikalien konnten gesenkt werden

Der Stromverbrauch auf der Gesamtanlage ist gegenüber dem Vorjahr um 9 % angestiegen. Ein günstiger Wert, wie Herr Hölle vermerkte, da die Abwassermenge ja um 20 % anstieg.    

Auf der Kläranlage wird jedoch nicht nur Strom verbraucht, sondern auch eigener Strom erzeugt. 2016 wurden rund 97 % des auf der Kläranlage verbrauchten Stroms selbst erzeugt. Die Eigenstromerzeugung erfolgt durch Strom aus Blockheizkraftwerke, durch die Gewinnung von Strom aus Wasserkraft und durch Strom aus Photovoltaikanlagen. 

“Dies ist ein Trend in die richtige Richtung, Ziel ist die energieautarke Kläranlage“, betonte der Verbandsvorsitzende Helmut Reitemann. Aufgrund der Entwicklung der Energiepreise, der Preise für Chemikalien und der Betriebsmittelkosten müsse dieser Weg zielstrebig weiterverfolgt werden. 

Auch im vergangenen Jahr wurden auf der Kläranlage des Zweckverbandes wieder verschiedene Unterhaltungsarbeiten durchgeführt. Die Feinrechenanlage musste einer Revision unterzogen werden, die Wärmetauscher für die Beheizung des Faulschlamms wurden überprüft bzw. die Rohre komplett ausgetauscht. Auf der Kläranlage wurden sämtliche Stromerzeuger mit einem Netzanlagenschutz versehen. Die Asphaltbeläge auf dem gesamten Kläranlagengelände wurden saniert. Dies ging mit der Herstellung der Außenanlagen rund um das neue Betriebsgebäude einher. In diesem Jahr ist als größere Maßnahme die Erweiterung des Labors und die Erneuerung der Laboranlagen und –ausrüstung geplant.     

 

Abfuhr von gepresstem Klärschlamm – Auftrag wurde vergeben  

Die Laufzeit des bisherigen Jahresvertrages zur Abfuhr von gepresstem Klärschlamm ist ausgelaufen. Eine erneute Ausschreibung wurde notwendig. Anfang des Jahres waren noch über 500 Tonnen Restmengen aus 2016 vorhanden. Es ist damit zu rechnen, dass auch im laufenden Jahr 2017 nicht die gesamten Anliefermengen in der Vergasungsanlage verwertet werden können. Mit dem ausgeschriebenen Jahresvertrag will man flexibel reagieren können. Wegen den begrenzten Lagerkapazitäten auf dem Gelände der Kläranlage konnte  mit der Auftragsvergabe nicht bis zur Sitzung der Verbandsversammlung zugewartet werden. Insgesamt wurden fünf Firmen zur Abgabe eines Angebots aufgefordert, wie Verbandsvorsitzender Helmut Reitemann berichtete. Die Firma MSE GmbH erhielt den Auftrag mit einem Abfuhrvolumen von 2.000 to. 

 

Haushalt des Zweckverbandes für 2017 ist beschlossen 

Der Haushalt 2017 für den Zweckverband Abwasserreinigung Balingen wurde von der Verbandsversammlung einstimmig beschlossen. Einnahmen und Ausgaben sind in Höhe von jeweils rund 4,3 Mio. € veranschlagt.   

Verbandsrechner Jürgen Eberle hatte eine positive Nachricht für die Verbandsmitglieder mitgebracht: Die Verbandsumlage kann konstant gehalten werden. Sowohl für die Betriebskosten als auch für die Investitionskosten entrichten die Mitglieder eine Umlage an den Verband. Die Höhe der Umlage richtet sich nach der prozentualen Höhe der von den einzelnen Mitgliedern eingeleiteten Abwassermenge. Die Stadt Balingen trägt mit rund 77 % den größten Anteil. 

Einen großen Ausgabeblock stellen im laufenden Jahr wiederum die Betriebs- und Bewirtschaftungskosten mit rund 765.000 € dar. Unterhaltungsmaßnahmen u.a. an Blockheizkraftwerken, Regenbecken und Photovoltaikanlagen sind in der Größenordnung von rund 362.000 € geplant. Zu Buche schlagen auch die Personalkosten (610.000 €) und die Fahrzeugunterhaltung.  

Investieren wird der Verband in diesem Jahr schwerpunktmäßig wieder in die Modernisierung von Regenüberlaufbecken und Einrichtungen innerhalb der Kläranlage. Ein Investitionsschwerpunkt ist das neue Betriebsgebäude, diese Maßnahme wird 2017 abgeschlossen.     

Der Schuldenstand des Verbandes liegt nach den Plandaten bei rund 2,58 Mio. € und erhöht sich gegenüber dem Vorjahr leicht. Dieses Maß der Verschuldung sei angesichts der großen Projekte, aktuell und in der Vergangenheit, vertretbar, so Verbandrechner Eberle.

 

Gewässerschutzbericht 2016:

Trotz schwieriger Bedingungen erzielt Kläranlage gute Reinigungsleistung 

“Bei amtlichen Kontrollen wurden die Grenz- und Zielwerte eingehalten“ – dies konnte der Gewässerschutzbeauftragte des Verbandes Manfred Helle vermelden. Eine erfreuliche Mitteilung vor allem für den Gewässerschutz, denn die gute Reinigungsleistung der Kläranlagen ist wichtig, um die Gewässer bestmöglich zu schützen.   

Wichtige Eckdaten des Gewässerschutzberichts waren die vergleichsweise hohe Abwassermenge, die die Kläranlage 2016 zu verarbeiten hatte. Die teilweise langen Trockenperioden bei gleichzeitig niedrigen Abwassertemperaturen erschwerten die Arbeit. Hier wird deutlich, so Herr Helle, dass die Kläranlage in schwierigen Belastungssituationen an ihre Funktionsfähigkeitsgrenzen kommen kann. Gleichzeitig besitze sie im Regelbetrieb noch Auslastungsreserven. 

Die umfangreichen Wartungen, Reparatur- und Umbaumaßnahmen sowie der Neubau des Betriebsgebäudes hatten keine Auswirkungen auf die gute Reinigungsleistung der Balinger Kläranlage.  Dies erfolgte parallel zum laufenden Betrieb. Die Anlage ist inzwischen rund 40 Jahre alt und bedarf zunehmend der Sanierung, Erneuerung und Anpassung an neue Technik und Vorgaben. Großes Lob wurde dem Kläranlagen-Team für seine hervorragende und engagierte Arbeit gespendet. 

Die nächste Sitzung der Verbandsversammlung findet am 19. Juli 2017 statt.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind wie immer recht herzlich dazu eingeladen. Die einzelnen Tagesordnungspunkte können rechtzeitig vor der Sitzung dem Kreisamtsblatt entnommen werden. Ebenso nachzulesen sind sie im Internet auf der Homepage des Zweckverbandes www.klaeranlage-balingen.de.

 



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